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Flüchtling des Monats

Steckbrief:

Name: Barkilhüsin, Hasniye                                       

Alter: 33

Familienstand: Verheiratet

Herkunftsland: Irak

Bildungsabschluss: Abitur

Beruf: Polizist

Sprachkurs hier und in Deutschland beendet; Realschulabschluss Klasse 9 in Deutschland

 

Herr Barkilhüsin erzählte uns im Juni über seine Erfahrungen auf der Flucht nach Deutschland, den Gründen für seine Flucht und sein Ankommen in Deutschland. Wir bedanken uns für das offene Gespräch und die vielen interessanten und beeindruckenden Informationen.

 

Wie lange sind Sie in Deutschland?

Seit 2010

 

Was haben Sie erlebt seit Sie in Deutschland angekommen sind?

Ja, für mich ist es gut hier in Deutschland, besser als in unserer Heimat. Wir sind Jesiden, Jesiden sind in unserer Heimat seit ein paar Jahren problematisch. Wir können nicht so leben, wie wir wollen, aufgrund des islamischen Staats. Ich war schon woanders in Europa und besonders in Deutschland ist es für mich besser. Wegen meiner Kultur und meiner Religion, das ist alles privat, das ist besser als in meiner Heimat. Im Irak war ich in der Akademiepolizei. Ich war acht Jahre lang Polizist und der IS wollte uns umbringen. Die Namen von mir und einer Kollegin, die Christin ist, hatte die Moschee an den Islamischen Staat geschrieben. Sie sagten: Du kannst nicht weiter hier im Irak leben. Du kannst deinen Job nicht weiter machen. Und warum? Wegen meiner Religion. Und leider musste ich nach Europa bzw. nach Deutschland kommen. Ein Jahr war ich bereits in Deutschland von 2010 bis 2011 als mein Asylantrag fertig bearbeitet war und aufgrund des Familiennachzugs konnte meine Familie 2011 nachkommen. Also haben sie für meine Familie Visa ausgestellt und in den Irak geschickt. Alles war schon fertig und ich habe eine Wohnung bekommen und 2011 ist meine Familie nach Deutsch-land gekommen. Zuhause sagen wir, wir müssen Deutsch lernen. Ich habe vier Kinder, auch wir denken, dass sie die Sprache lernen müssen, da dies sehr wichtig ist, hier in Deutschland. Und ich habe

zunächst in Deutschland einen Deutschkurs gemacht und später habe ich für ein paar Monate als Hausmeister gearbeitet in einem Altenheim und dann habe ich auch gefragt wegen der Abendschule. Ich habe schon zwei Jahre gelernt und ich habe die neunte Klasse geschafft und ich habe gedacht du musst hier auch arbeiten, es geht in Deutschland nicht, dass man nur zuhause bleibt.

 

Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?

Ich bin noch jung also habe ich nach einem Job gefragt. Ich war ja mal Polizist also habe ich nach einem Job im Sicherheitsbereich gefragt. Wir sind neu hier in Deutschland, wir brauchen noch ein wenig Zeit, es dauert ein paar Jahre bis man hier eine Weiterbildung als Polizist machen kann. Das ist zwar ein bisschen schwierig aber ich habe mich schon erkundigt, wie ich es hier in Deutschland zum Polizisten schaffen kann. Ich habe auch sieben Monate in einer Akademie eine Fortbildung zum Sicherheitsmann gemacht und ich habe die Ausbildung für 30a geschafft, das gilt für alle Sicherheitsbereiche in Bielefeld. Seit März arbeite ich als Security in Schloss Holte-Stukenbrock in einem Asylheim. 900 Leute sind dort im Camp. Es ist ehrlich schwierig für die Leute im Lager, die Leute langweilen sich und wir sehen auch, dass das kein gutes Leben ist, es gibt Leute die wissen seit sieben oder acht Monaten nichts von ihren Papieren.

 

Das ist natürlich frustrierend.

Ja sie bekommen keine Rückmeldung vom Gericht, dass bedeutet sie können keinen Asylantrag stellen, können sich keine Wohnung suchen. Sie haben in dem Lager nicht genug Platz zum Schlafen 50 bis 70 Leute leben in einem Zelt. Dort sind viele Kulturen miteinander gemischt, da kommt es jeden Tag zu Konflikten. Z.B. die Muslime wollen beten, das stört die Jesiden, es gibt ganz viel Streit. Sie sind nicht an das Essen hier gewöhnt. Moslems und Jesiden verstehen nicht warum sie gleich be-handelt werden. Manche Bewohner haben halt keinen Krieg erlebt, die Jesiden sind wegen dem Krieg geflohen. Sie verstehen nicht warum auch sie keine Rechte hier in Deutschland haben.

Für meine Familie, mein Sohn ist seit drei Jahren bei Arminia Bielefeld. Er ist seit drei Jahren Kapitän seiner Mannschaft. Meine Tochter spielt in der Mädchenmannschaft von Arminia Bielefeld. Seit 2011 leben wir in Bielefeld und es ist wie unsere Heimat. Ich würde auch wieder im Irak oder in Syrien leben, falls dort kein Krieg mehr ist. Leider können wir momentan nicht dort Leben, wegen des Krieges. Wir sind Jesiden, in Schingal im Irak wurden am 03 August 2014 vom IS die ganz Stadt kaputt gemacht und 3500 Mädchen gefangen genommen. Alle die nicht verheiratet waren. Jeden Tag wenn wir mit den Menschen dort telefonieren, sagen sie der IS missbraucht die Mädchen, die Mädchen sind zwischen 9 und 16 Jahren, dass ist ihnen egal. Unsere Bekannten haben dort gelebt und sind vor zwei Jahren in den Nordirak geflüchtet. Wir sind ja froh hier leben zu können.

 

Sie haben sich hier ja schon einiges aufgebaut. Ist Deutschland für Sie denn schon eine neue Heimat geworden?

Es war zwar schwierig, wir mussten alles lernen, hier gab es nicht unsere Sprachen nicht unsere Kultur. Alles war neu. Wenn alles neu ist, ist es besonders schwierig. Die Kulturen sind sehr verschieden. Aber was sollen wir machen seit 2014 können wir nicht mehr in unserer Heimat leben, dort ist der IS.

 

Wie war Ihre Flucht, wie ist sie abgelaufen?

Ich bin zu Fuß vom Irak nach Syrien, von da aus in die Türkei, dann weiter nach Griechenland. Und in Griechenland gab es jeden Tag Probleme, da wir keine richtigen Papiere hatten. Wir wurden hin und her geschickt. Irgendwann bot mir jemand seine Hilfe an, ich habe ihn bezahlt und er hat mich unter einem LKW bis zur italienischen Grenze mitgenommen. Ich hatte Angst. Dort war ich mehrere Stun-den über Nacht. Der hat mich nach Italien gebracht und in Italien lief es ähnlich ab. Von da aus bin ich dann nach Österreich und dann nach Deutschland. Erst war ich in München dann in Hannover und dann in Braunschweig. Bis ich meine Papiere bekommen habe und ich nach Bielefeld kam. Aber wir mussten dadurch, für unsere Familien was soll man machen, da gibt es keine wirkliche Alternative.

 

Würden Sie irgendwann wieder gerne zurück?

Nein überhaupt nicht.

 

Es war sehr interessant, vielen Dank.

 

Wir bedanken uns für das Interview. Wir haben einen sehr engagierten Menschen kennengelernt, der sich auch in Deutschland für andere Flüchtlinge einsetzt und sich in die Gesellschaft einbringen möch-te. Wir haben sehr viel Respekt vor seinem bisherigen Weg und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Wenn Sie sich wie bei uns engagieren möchten und Menschen wie Herrn Barkilhüsin unterstützen möchten, melden sie sich unter:

 

E-Mail: info@foerderverein-fluechtlinge-bielefeld.com

Oder, wenn sie unseren Verein und damit auch die Arbeit der Ehrenamtlichen unterstützen möchten spenden Sie auf folgendes Kono:

Sparkasse Bielefeld

IBAN: DE31 4805 0161 0000 127282

 

Oder werden Sie Mitglied in unserem Verein, die Beitrittserklärung finden Sie auf unserer Website unter folgendem Link: http://www.foerderverein-fluechtlinge-bielefeld.com/mitmachen/vereinsbeitritt/

Flüchtling des Monats

Steckbrief:

Nachname: Rasho

Vorname: Ali

Geschlecht: männlich

Alter: 64

Familienstand: Verheiratet

Herkunftsland: Irak

Höchster Bildungsabschluss: Master

Beruf: Dozent (in Deutschland arbeitslos)

 

 

 

Ali Rasho erzählte uns am 17.03.2016 über sein Leben, seine Flucht und seine Erfahrungen im Aufnahmeland Deutschland. Wir fanden das Gespräch sehr interessant und waren tief beeindruckt.

 

Wie lange sind Sie bereits in Deutschland?

Sechs Jahre, seit Ende 2009.

 

Was haben Sie in den letzten sechs Jahren, hier in Deutschland, erlebt?

Gemischt. Das Leben hier ist normal. Bevor ich hier her gekommen bin, bin ich viel gereist. Somit war das Leben hier  keine Überraschung für mich, weil ich schon früher in Deutschland gewesen bin. Außerdem bin ich in andere europäische Länder gereist und in Kanada war ich auch.

Daher ist das Leben hier in Deutschland kein großer Unterschied, zudem was ich vorher gekannt habe.

Hier in Deutschland treffe ich viele Leute. Auch weil ich Integrationsratsmitglied hier in Bielefeld bin. Außerdem  bin ich seit fünf Jahren beim DRK ehrenamtlich tätig und vermittle und begleite Familien und ich gebe Vorträge über das deutsche Gesundheitssystem. Wir haben einen intensiven Kurs beim DRK mit dem Gesundheitsamt zusammen. Ich habe auch eine Schulung beim RAA gemacht, dass ist im Rathaus, zum Bildungssystem hier in Bielefeld und eine Schulung als Streitschlichter, bei Frau Kolhage, habe ich auch gemacht. Ich habe in vielen Bereichen gearbeitet: dolmetschen, helfen, begleiten von Familien. Außerdem habe ich bei Mosaik eine Schulung gemacht. Heute Nachmittag muss ich noch eine Familie begleiten, die mich gestern kontaktiert hat, weil sie meine Hilfe brauchen.

  

Sie haben also ziemlich viel zu tun. Was wünschen Sie sich für die Zukunft und was sind ihre Visionen und Vorstellungen für ihre Zukunft?

Für mich war die Sprache mein Problem,  ich möchte meine Englischkenntnisse erweitern, sodass ich weiter studieren kann. Mein Wunsch war weiter etwas in meinen Bereich als Dozent machen. Ich war in meiner Heimat und in Kairo 27 Jahre lang Dozent. Aber leider klappt das hier nicht wegen der Sprache und in meinem Fach als Landwirt habe ich hier in Bielefeld nie etwas gefunden. Dabei habe ich mich viel beworben um Stellen, aber leider, vielleicht auch wegen des Alters, habe ich es nie geschafft. Ohne Job finde ich es schwer. Wir haben in unserer Heimat einen gewissen Lebensstil gehabt und unser monatliches Einkommen war sehr hoch und hier haben wir nur sehr wenig Geld. Das ist schwer.

 

Gibt es etwas, was Sie den Deutschen mitteilen möchten, eine Message?

Eine Message für die Deutschen? Mein Wunsch ist, ich spreche immer mit unserer Community, mit den arabischen oder kurdischen Leuten und sage das wir hier in Deutschland in einem entwickelten Land sind und wir viele Möglichkeiten haben unsere Kinder auszubilden und unsere Zukunft zu gestalten. Was ist hier wichtig? Erstmal ist es wichtig die Sprache zu beherrschen, die Sprache ist der Schlüssel für die Integration. Wie können wir unsere Leute vorbereiten für die Zukunft? Um gemeinsam mit Deutschen an einem Strang zu ziehen, muss die Integration von zwei Seiten gesehen werden. Wir leben zusammen ohne Probleme, wir haben unsere Kultur, wir haben unsere Geschichte, aber hier gibt es Gesetze und wir müssen diese Gesetze verstehen. Wir haben unsere Religion, unsere Geschichte, wir haben unsere Tradition, aber es muss gehen.

 

Sie müssen sich ein wenig anpassen?

Ja ein wenig, wie können wir hier weiterleben? Ich konzentriere mich immer auf die Ausbildung, wie können die Leute sich und ihre Kinder ausbilden. Das ist sehr wichtig.

 

Und die Sprache ist wirklich das Wichtigste, um sich verständigen zu können.

Ja es ist der Schlüssel für alles. Wenn jemand die Sprache nicht versteht, wissen sie nicht wie sie ihren Weg finden sollen, sie haben etwas geplant, aber wenn sie keine Sprache können, dann können sie nicht ihren Weg verfolgen, wie der der die Sprache beherrscht. Sie können keinen guten Job finden oder eine gute Ausbildung machen.

Als Beispiel, meine zwei Töchter sind vor fünf Jahren hierhin gekommen, sie haben beide ihr Abitur hier gemacht. Die eine lernt Apothekenhelferin und die andere studiert Flugzeugbauingenieurwesen.  Ich bin stolz auf meinen Sohn, der Tierarzt ist und meine Schwiegertochter die Informatikerin ist. Wenn ich mit meinen deutschen Kollegen spreche, sage ich ihnen, wir haben in unserer Heimat viele Leute gut ausgebildet, aber sie haben keine Möglichkeiten. Sie sprechen nicht die Sprache hier, also wie können wir die Sprache mit ihnen weiterentwickeln? Erst nachdem sie die Sprache beherrschen, können sie hier weiter als Ärzte, als Krankenschwester usw. arbeiten.

Auch neue Generationen in der Heimat haben keine Möglichkeit in die Schule zu gehen, aber sie engagieren sich sehr, für sie brauchen wir jemanden, der ihnen den Weg zeigt. Z.B müssen wir lernen wie wir die neue Generation in Deutschland nutzen können und sie hier weiter ausbilden können oder sie studieren können. Wie sie einen Anschluss ans Abitur, die Schule oder die Ausbildung schaffen können, sodass es dann auch weiter geht. Damit sie sich nicht in Gruppen am Bahnhof zusammentun, Frauen hassen und einen schlechten Umgang haben. Wir versuchen einen positiven Weg zu nutzen und zu geben.

 

Ja das ist in der Tat ganz wichtig. Möchten Sie irgendwann in Ihr Heimatland zurück oder hier bleiben?

Das ist mein Wunsch, wenn es in meiner Heimat wieder Sicherheit, nur Sicherheit gibt, dann möchte ich in meine Heimat zurück. Weil dort ist mein Haus, meine Geschichte, mein Heiliges Symbol, unser Friedhof. Ja das ist mein Wunsch, wenn ich die Möglichkeit habe, möchte ich in meine Heimat zurückkehren. Das ist mein größter Wunsch. Aber ich glaube nicht, dass ich wieder zurück kann in meine Heimat. Es ist zwar mein Wunsch, aber ich glaube nein.

 

Die Reise nach Deutschland, wie lange hat die damals gedauert?

Ich beschreibe zunächst einmal meine Geschichte. Ich war in Kairo, mein Bruder, im Irak. Er hat einen Schlepper organisiert. Dann kamen wir von Ägypten nach Syrien und von Syrien in die Türkei. Von der Türkei kam ich in ungefähr acht Tagen dann nach Deutschland. Das ist eine lange Geschichte.

 

Das war bestimmt nicht einfach, dabei haben sich wahrscheinlich auch viele Probleme ergeben.

Ja es war sehr, sehr schwer.

 

Wir bedanken uns für das Gespräch bei Herrn Rasho und für den Einblick, den wir in sein Leben haben durften. Er ist ein sehr engagierter Mann, der viel erlebt aber auch viel geschafft hat in seinem Leben. Zudem hoffen wir, dass seine Geschichte Verständnis weckt und anderen Hoffnung gibt.

Wenn Sie sich wie Ali Rasho bei uns engagierten möchten melden sie sich unter:

E-Mail: info@foerderverein-fluechtlinge-bielefeld.com

Oder, wenn sie unseren Verein und damit auch die Arbeit der Ehrenamtlichen, wie Ali Rasho unterstützen möchten spenden Sie auf folgendes Kono:

 Sparkasse Bielefeld

IBAN: DE31 4805 0161 0000 127282

Oder werden Sie Mitglied in unserem Verein, die Beitrittserklärung finden Sie auf unserer Website unter folgendem Link: http://www.foerderverein-fluechtlinge-bielefeld.com/mitmachen/vereinsbeitritt/   

 

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Erfolgreiche Teilnahme an ausschreibung der volksbank

Der Förderverein für die DRK Flüchtlings- und Integrationsarbeit in Bielefeld e.V. hat an der Ausschreibung Flüchtlingsintegration in Bielefeld  der Volksband Bielefeld-Gütersloh teilgenommen. Insgesamt wurden im Rahmen dieser Aktion 24.000 Euro an Projekte zur Flüchtlingsintegration im Bielfelder Raum gespendet. Unserem Förderverein wurden bei einem Pressetermin am vergangenen Mittwoch 4.000 Euro der Gesamtsumme zugesprochen. 

 

Wir freuen uns sehr über diese finanzielle Unterstützung, die dem Projekt EDol - Ehrenamtliche und Dolmetscher für traumatisierte Flüchtlingsfrauen zugute kommt.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Volksbank:

https://www.volksbank-bi-gt.de/m1006/um2543/News/Volksbank-unterstutzt-mit-2400000-Euro--.c1260/d219.html

 

 

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Personelle Neuausrichtung im Vorstand

 

Der Förderverein für die DRK Flüchtlings- und Integrationsarbeit in Bielefeld e.V. hat das Amt des Kassenwarts und des Schriftführers neu besetzt.

 

Der Förderverein für die DRK Flüchtlings- und Integrationsarbeit hat zwei Ämter seines Vorstandes bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17. 02. neu besetzt. Neben einem neuen Kassenwart wählten die Mitglieder auch eine neue Schriftführerin.

 

Das Amt des Kassenwartes und stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt der Bielefelder Rechtsanwalt Heinz Alfred Steinhüser:  „Ich bin seit 1977 Rechtsanwalt in Bielefeld und habe mich immer sozial engagiert. Dem Förderverein bin ich beigetreten, weil auch die finanzielle Unterstützung der Flüchtlinge nicht allein den staatlichen Stellen überlassen bleiben kann. Die Rolle des Kassenwartes ist mir deshalb zugefallen, weil ich mich mit Buchführung auskenne und im Interesse des Vereins das einbringe, was ich kann.“, so Steinhüser. Der Jurist, der außerdem Vorsitzender des Thüringer Vereins für Integrationshilfe benachteiligter Menschen e.V. ist, bringt viele wertvolle Kenntnisse mit, die er nun in seinem neuen Amt der Bielefelder Flüchtlingsarbeit zugutekommen lassen will.

 

Mit der selbstständigen Grafikdesignerin Mechthild Eickholt konnte der Förderverein zudem eine Schriftführerin gewinnen, die zugleich tatkräftige Unterstützung für die professionelle Gestaltung des Öffentlichkeitsauftritts des Vereins leistet. „Die Flüchtlingsproblematik ist groß und bestimmt schwer zu bewältigen, für den menschlichen – mitmenschlichen –  Teil jedoch können und sollten wir selbst etwas bewirken.“, erklärt sie ihr Engagement.

 

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Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Schirmherrin für unseren Förderverein. Wir heissen Frau Strothmann herzlich Wilkommen!

am 18.02.16 hat die Bundestagsabgeordnete und Präsidentin der Bielefelder Handwerkskammer Lena Strothmann die Schirmherrschaft für unseren Verein übernommen. Gemeinsames Ziel ist es, die Vermittlung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und insbesondere ins Bielefelder Handwerk zu verbessern. Die Überzeugung aller Beteiligten: Die Integration der Zugewanderten kann gelingen, wenn alle Bielefelderinnen und Bielefelder an einem Strang ziehen.

 

Mehr Informationen und den Zeitungsartikel zu diesem Ereignis finden Sie hier auf der Faceboook Seite des Fördervereins.

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